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Die Auswirkungen der Entscheidung «Williams v. Roffey» auf das klassische «consideration»-Erfordernis im englischen Recht

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Martin Träger

Die Entscheidung Williams v. Roffey ist die wohl interessanteste Neuerung im Bereich der englischen consideration-Lehre der letzten Zeit. Ihre Folgen sind bis heute strittig und ungeklärt. Vor diesem Hintergrund hat sich der Verfasser das Ziel gesetzt, die viel diskutierten Auswirkungen der Entscheidung Williams v. Roffey auf das klassische consideration-Erfordernis im englischen Recht zu erörtern. Hierbei zeigt der Verfasser nicht nur die rechtlichen Defizite innerhalb der entsprechenden Urteilsbegründung auf, sondern geht in einem weiteren Schritt auch auf mögliche weitreichende Folgen für das tradierte consideration-Erfordernis insgesamt ein. Anhand eines funktionalen Rechtsvergleichs wird abschließend festgestellt, dass die Aufgaben des consideration-Erfordernisses durch eine Ausweitung bereits bestehender englischer Rechtsinstitute einzelfallbezogener erfüllt werden können.
Aus dem Inhalt: Einführung und Probleme – Historische Entwicklung der doctrine of consideration – Definitionen der consideration nach traditionellem Verständnis – Grundsätze der consideration-Lehre nach traditionellem Verständnis – Die Entscheidung Williams v. Roffey und ihre Folgen – Zukunft des consideration-Erfordernisses und mögliche Alternativen – Schlussbetrachtung.