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Industriepolitik der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft

Entwicklungen, Bestimmungsfaktoren und Beispielfälle: Stahl (EGKS), Schiffbau und Kunstfaser

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Franz Fendel

Das direkte Einwirken öffentlicher Stellen auf Wirtschaftsunternehmen und Industriebranchen ist ein Thema von hoher Aktualität. Auch in der EWG wurde schon von Anbeginn versucht, den Gemeinschaftsorganen (und hier besonders der Kommission) eine aktiv-gestaltende Rolle zu verschaffen. Gegensätzliche Standpunkte wie Interventionismus versus Marktwirtschaft, nationale versus gemeinschaftliche Wirtschaftspolitik, nationale Regierungen versus gemeinschaftliche Exekutive prägten die Ereignisse.
Die vorliegende Untersuchung ist in ihrer Art bisher einmalig: Aus einer Unzahl von Einzeldaten wird ein Gesamtbild der gemeinschaftlichen Industriepolitik zusammengefügt. Die zusätzliche Analyse der politischen Bemühungen zu drei Industriesektoren erlaubt es, überraschende Regelmässigkeiten aufzudecken.
Aus dem Inhalt: 7 Phasen zur Industriepolitik von 1959 bis 1979 - Deutsche und französische Wirtschaftspolitiker im Wettstreit - Die prägende Rolle der Ressortkommissare - Krisensektoren oder Spitzentechnologien - Die Stahlpolitik als Beispiel und Modell für die Sektoren des Schiffbaus und der Kunstfaserindustrie.