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Gruppenpraxis, ambulante Versorgung und Krankheit

Zur medizinsoziologischen Analyse neuerer Formen ärztlicher Kooperation

Series:

Friederike Holldack-Heckmann

Im ersten Teil der Arbeit werden die Kooperationsformen freiberuflicher ärztlicher Tätigkeit dargestellt und unter Berücksichtigung ökonomischer, juristischer und soziologischer Konzepte beurteilt. In einem weiteren Teil erfolgt eine Einschätzung der Gruppenpraxis als Institution der ambulanten Versorgung aus dem Systemzusammenhang, d.h. es wird untersucht, ob und in welchem Ausmass die Gruppenpraxis zur Verbesserung und/oder Entlastung von Präventiv- und Betriebsmedizin sowie des stationären Sektors beitragen kann. Im letzten Teil der Arbeit wird aufzuzeigen versucht, welche Anforderungen sich an Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung stellen unter Berücksichtigung der psychosozialen Faktoren von Krankheitsentstehung und Verlauf. Dabei werden unterschiedliche medizinsoziologische Definitions- und Erklärungsansätze von Krankheit dargestellt und diskutiert, sowie gesundheitspolitische und organisatorische Konsequenzen und Konzepte vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: U.a. Ergebnisse teilnehmender Beobachtung in einer Gemeinschaftspraxis - Zur Verhältnisbestimmung wichtiger Sektoren und Aspekte des Gesundheitswesens und Formen ärztlicher Kooperation im ambulanten Sektor - Der Krankheitsbegriff in seiner historisch-gesellschaftlichen Bestimmtheit.