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Identität durch Abgrenzung

Abgrenzungsprozesse in Israel im 2. vorchristlichen Jahrhundert und ihre traditionsgeschichtlichen Voraussetzungen - Zugleich ein Beitrag zur Erforschung des Jubiläenbuches

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Eberhard Schwarz

Wie wahrt eine Gemeinschaft zumal in Krisenzeiten ihre Identität? Eine Möglichkeit dazu stellt das Mittel der Abgrenzung nach aussen dar. Die Arbeit verfolgt dieses Konzept durch etwa 1000 Jahre der Geschichte des Volkes Israel, von der Zeit der Landnahme bis in die hellenistische Zeit hinein. Dabei werden zum einen die Begründungszusammenhänge dieses Konzepts, zum anderen seine jeweiligen historischen Konkretionen beschrieben. So wird die Konstanz des Konzepts bei gleichzeitiger Möglichkeit situationsbedingter Veränderung einzelner Elemente erkennbar.
Aus dem Inhalt: Abgrenzung im Jubiläenbuch - Abgrenzung im Alten Testament: das vorexilische Vertragsverbot / die nachexilische Absonderungsforderung - «Sitz im Leben» des Jubiläenbuches (u.a. zum Kalenderstreit) - Abgrenzung in der Qumrangemeinde.