Show Less
Restricted access

Der gesicherte Geld- und Warenkredit in der Insolvenz

Das Insolvenzverwalterwahlrecht nach § 103 InsO und dessen Wirkungen auf die Sicherungsübereignung und den Eigentumsvorbehalt

Series:

Christoph Stieber

Das Wahlrecht nach § 103 InsO eröffnet dem Insolvenzverwalter die Möglichkeit, in eine laufende privatrechtliche Beziehung einzugreifen und diese (in gewissen Grenzen) zugunsten der Masse zu beeinflussen. Diese Arbeit wendet sich der Frage zu, auf welcher systematischen Grundlage das Insolvenzrecht auf privatrechtliche Beziehung einwirkt und diese begrenzt. Die so eröffnete Schnittstelle zwischen Schuld- und Insolvenzrecht wird im Weiteren um eine zusätzliche Ebene ausgebaut, indem durch Sicherungsübereignung und Eigentumsvorbehalt auch das Sachenrecht in den Wirkungszusammenhang einbezogen wird. Die sich so ergebenden dreiseitigen Wechselwirkungen zwischen Schuld-, Sachen- und Insolvenzrecht werden zuletzt anhand verschiedener Arten des Eigentumsvorbehalts bearbeitet und dabei auch auf Dreipersonenverhältnisse angewendet.
Aus dem Inhalt: Grundlagen des Wahlrechts nach § 103 InsO – Darlehen und Sicherungsübereignung in der Insolvenz – Einfacher Eigentumsvorbehalt – Verlängerter Eigentumsvorbehalt – Weitergeleiteter Eigentumsvorbehalt – Nachgeschalteter Eigentumsvorbehalt – Erweiterter Eigentumsvorbehalt – Umgekehrter Konzernvorbehalt.