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Dialektik und ästhetische Kommunikation

Jean-Paul Sartres philosophische Phasen

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Christoph König

Dem Philosophen Jean-Paul Sartre ging es immer um den Menschen. Die vorliegende Untersuchung will seine zwei wichtigsten Ansätze, den phänomenologischen und den dialektischen, systematisch gegeneinander stellen. In einem weiteren Schritt soll aufgezeigt werden, inwieweit sich seine ästhetischen Überlegungen von diesen Phasen herleiten lassen. Es wird dabei von genauen Textanalysen repräsentativer Werke ausgegangen und immer wieder das methodische Vorgehen Sartres geprüft. Generell wird versucht, über eine Einarbeitung der relevanten Sekundärliteratur kritisch Stellung zu nehmen. Abschliessend wird Sartres «Dialektik des Lesens» dem aktuellen literaturwissenschaftlichen Konzept einer literarischen Kommunikation als Alternativtheorie gegenübergestellt.
Aus dem Inhalt: Ontologische und erkenntnistheoretische Aspekte von Sartres Bewusstseinstheorie - Kunst als Freiheit: Interaktion von Autor und Leser - Probleme einer nichtidealistischen Dialektik bei gleichzeitiger Ablehnung der Naturdialektik - Kunst als totalisierende Praxis - Literarische Kommunikation oder «Dialektik des Lesens» - Karikatur zu Sartre.