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Schreiben an russischen und deutschen Schulen

Unter besonderer Berücksichtigung der Textproduktion russischsprachiger Aussiedler und Spätaussiedler

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Irina Ezhova-Heer

Über die vorhandenen Schreibkompetenzen und -traditionen der Aussiedlerkinder und -jugendlichen wissen deutsche Schreibdidaktiker und Lehrkräfte bisher nicht sehr viel, sodass der mögliche positive Transfer auf die Anforderungen im Schreibunterricht in Deutschland nicht genutzt werden kann. In dieser Studie wird die aktuelle Situation beim Verfassen von Texten an Schulen der Russischen Föderation dargestellt und mit exemplarischen Analysen von Schülertexten veranschaulicht. An einem konkreten Beispiel wird gezeigt, inwieweit die muttersprachliche Kompetenz und vorhandene Literalität in der schulischen Praxis in Deutschland berücksichtigt wird. Durch eine Sensibilisierung für vorhandene Vorerfahrungen, über die Deutschlehrer verfügen sollten, könnten die schulischen Integrationsbemühungen unterstützt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen gelten für alle Lerner, die aus ihren Kulturen spezifische Schreibstrategien mitbringen.
Aus dem Inhalt: Die Ergebnisse der mutter- und fremdsprachlichen Schreibforschung – Die Textproduktion im Blickfeld der aufsatzdidaktischen Reflexion – Schreiben an russischen Schulen - eine qualitative Studie und eine quantitative Analyse – Schreiben in der Zweitsprache Deutsch: Russlanddeutsche Jugendliche verfassen deutsche Texte – Konsequenzen für den «mehrsprachigen» Deutschunterricht.