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Positionen zu Privatisierungen

Wissenschaftliche und politische Einstellungen und ihre Bedeutung für das kommunale Handeln

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Ingo Caspari

Diese interdisziplinäre Arbeit beschreibt umfassender als bekannt die maßgeblichen Positionen zu Privatisierungen. Hauptanliegen ist hierbei eine ideologiefreie Darstellung. Eine Matrix zur Einordnung der Positionierung legt eine ausgeglichene Beurteilung nahe und eröffnet Analysemöglichkeiten: Die Einstellung der Wissenschaftler erweist sich als parteiergreifend und selten ausgeglichen. Die Verknüpfung von theoretischen Positionen und Praxisumfragen zeigt die Anwendbarkeit der Positionen im kommunalen Kontext. Die Flexibilität und die Anreizsysteme der Privaten sind die besten Argumente für Privatisierungen, wobei Sicherheitsbedenken und die Risiken einer Monopolisierung diese überkompensieren. Entgegen zahlreicher Publikationen wurde nachgewiesen, dass die ökonomische Sichtweise pro Privatisierungen weder in der Theorie noch in der Praxis dominant ist.
Aus dem Inhalt: Umfassender interdisziplinärer Überblick maßgeblicher Positionen zu Privatisierungen – Gute Grundlage einer Gesamtbewertung – Nachweis: Jede ökonomische Theorie kann auch gegen Privatisierungen sprechen – Endlich ein fundierter ideologiefreier Gesamtüberblick – Vergleich von Theorie und kommunaler Praxis – Ergebnis: Theorie ist parteiergreifend und lässt Praxis allein bei der Findung ausgeglichener Lösungen.