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Freiheit und Herrschaft bei Claude-Henri de Saint-Simon

Eine wissenschaftsgeschichtliche Studie über die Entwicklung des sozialen Freiheitsbegriffs von Rousseau über Saint-Simon zu Marx

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Reinhard Klopfleisch

Die Vorstellung von der Realisierung radikal-menschlicher Freiheit in Gesellschaft ist in der Zeit der Herausbildung der bürgerlich-industriellen Gesellschaft entscheidenden Wandlungen ausgesetzt. Einigt Rousseau, Saint-Simon und Marx dabei die Abgrenzung zur Freiheitsvorstellung der Liberalen, so denkt doch der vorrevolutionäre Rousseau wesentlich noch an die politische Freiheit in Gleichheit und Armut aller, während Saint-Simon und Marx die soziale Freiheit als unbegrenzte Ausweitung aller menschlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten in arbeitsteiliger Reichtumsproduktion meinen. Das Hauptgewicht der Arbeit liegt dabei auf der Darstellung der Lehre Saint-Simons.
Aus dem Inhalt: Jean-Jacques Rousseau - Der «junge» Saint-Simon - Die neue soziale Freiheit in der arbeitsteiligen Assoziation - Gleichheit, Herrschaft und Eigentum - Saint-Simons historische Grundlegung der Anthropologie - Möglichkeit und historische Notwendigkeit der Assoziation - Karl Marx.