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Bindungswirkung städtebaulicher Wettbewerbe

Rechtliche und soziale Bindungen im Abwägungsprozess

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Stefan Schifferdecker

Das Buch erfasst die Verkürzung der bauplanerischen Abwägung nach einem städtebaulichen Wettbewerb. Der Autor stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar und erarbeitet die Kriterien zur Bestimmung von Vorabbindungen eines Planungsprozesses. Er belegt, dass die Entscheidungsträger der Bauleitplanung aus rechtlichen und sozialen Gründen an Vorentscheidungen des Wettbewerbsverfahrens gebunden sind. Den Konflikt zwischen Bindungsverbot und Bindungsnotwendigkeit löst er durch eine Bewertung des Veränderungswiderstandes der Bindungen. Dieser Widerstand verdeutlicht, wie stark sich die Entscheidungsträger einer abweichenden Entscheidung entgegenstellen und Einwendungen der Öffentlichkeit übergehen. Der neue Ansatz ordnet die Rechtsbindungen und macht die sich aus dem Wettbewerbsverfahren ergebenden sozialen Bindungen erstmals juristisch fassbar.
Aus dem Inhalt: Abwägung und Vorabbindungsverbot – Rechtliche Rahmenbedingungen für Wettbewerb und Bauleitplanung – Funktion und Wirkungsweise einer Bindung – Soziologische Grundlagen – Rechtsbindungen und Sozialbindungen städtebaulicher Wettbewerbe – Probleme der Bindungsbewertung – Veränderungswiderstand einer Bindung – Bewertung der Bindungen nach städtebaulichem Wettbewerb.