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Residualgewinnmodell und persönliche Steuern

Eine empirische Untersuchung am deutschen Kapitalmarkt

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Florian Tobias Dausend

Während die persönliche Besteuerung auf Einkünfte aus Kapitalvermögen in den gängigen zahlungsstromorientierten Bewertungsmodellen wie dem Discounted-Cashflow-Modell einfach umsetzbar ist, sind die Konsequenzen der persönlichen Besteuerung im auf Rechnungslegungsdaten basierenden Residualgewinnmodell (RIM) nicht auf den ersten Blick ersichtlich. In dieser Arbeit wird das Residualgewinnmodell um persönliche Steuern zu einem Tax-RIM erweitert. Steuerliche Effekte auf den Nenner der Bewertungsgleichung sind ebenfalls zu berücksichtigen, daher liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der empirischen Ermittlung von Kapitalkosten mit Hilfe des Tax-CAPM. Der empirische Teil vergleicht verschiedene Implementierungen des RIM und des Tax-RIM mit den am Kapitalmarkt beobachteten Marktpreisen für den Zeitraum 2002 bis 2006. Neben der Frage, welche Wachstumsannahmen die Markterwartungen am besten treffen, interessiert vor allem, ob die steuerliche Erweiterung des RIM die Marktpreiserklärungsfähigkeit der verschiedenen Modelle verbessert.
Aus dem Inhalt: Theoretische Konzeption des Residualgewinnmodells – Steuerliche Erweiterung der Bewertungsmodelle – Eigenkapitalkosten – Eignung des Konzernabschlusses als Prognosebasis zukünftiger Erfolgsgrößen – Umsetzung der Bewertungsmodelle – Ergebnisse und Interpretationen.