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Der Skontroführer an den deutschen Wertpapierbörsen

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Alexander Hofmann

Die Dissertation befaßt sich mit dem Skontroführer als zentraler Institution des Präsenzhandels an den deutschen Wertpapierbörsen. Trotz der Elektronisierung des Börsenhandels hat die Rechtsfigur des Skontroführers, der insbesondere für die Vermittlung und Börsenpreisermittlung im Präsenzhandel verantwortlich zeichnet, seine Berechtigung zwar nicht verloren, jedoch in den letzten Jahren sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht weitreichende Änderungen erfahren. Insbesondere die Börsenrechtsreformen durch das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz und das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz geben Anlaß, die Stellung des Skontroführers, der die vormalige Rechtsfigur des Kursmaklers abgelöst hat, eingehend zu beleuchten.
Aus dem Inhalt: Terminologie und Rechtsquellen – Rechtsstellung der Börsenmakler – Veranlassung zur Skontroführung – Tätigkeit des Skontroführers – Beaufsichtigung und Sanktionierung des Skontroführers – Haftung für Pflichtverletzungen des Skontroführers – Besonderheiten der Skontroführung im Freiverkehr – Weitere Gesichtspunkte der Rechtsstellung des Skontroführers – Neuere Entwicklungen und Ausblick.