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Die Verfolgung von Streuschädigungen durch Abschöpfungsansprüche der Verbände im deutschen Lauterkeits- und Kartellrecht

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Sascha Fehlemann

Die Behandlung von Streuschäden im Lauterkeits- und Kartellrecht ist ein Thema, das den Gesetzgeber und das Schrifttum seit Jahrzehnten beschäftigt. Dennoch bestehen bislang keine überzeugenden Ansätze zur Behebung dieses Problems. Der Verfasser setzt sich in diesem Zusammenhang mit den bestehenden Ansätzen auseinander. Gegenstand der Arbeit ist nicht nur eine Darstellung, sondern auch eine kritische Würdigung der derzeitigen Rechtslage. Hierbei zeigt der Verfasser auf, dass die bestehenden Abschöpfungsansprüche sowohl im Lauterkeits- als auch im Kartellrecht keinerlei Praxisrelevanz entfalten. Nach einer Analyse der Gründe für diese geringe Bedeutung stellt der Verfasser auf dieser Grundlage eigene Lösungsansätze zur verbesserten Rechtsverfolgung dar.
Aus dem Inhalt: Entwicklungen kollektiver Ersatzansprüche im Lauterkeits- und Kartellrecht – Sachliches Bedürfnis zur Einführung eines verbandlichen Abschöpfungsanspruchs im UWG und GWB – Vereinbarkeit, Verfassungsmäßigkeit und Wirksamkeit von § 10 UWG und § 34a GWB – Ansätze de lege ferenda – Eigene Vorschläge zur Verbesserung der bestehenden Abschöpfungsmöglichkeiten im UWG und GWB.