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Versicherung unternehmerischer Risiken

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Björn Bogner

Die internationale Finanzmarkt- bzw. Wirtschaftskrise hat das unternehmerische Insolvenzrisiko massiv erhöht und zugleich verdeutlicht, dass die Bereitschaft, Risiken einzugehen, nicht in unverantwortlicher Weise überspannt werden darf. Ein gewinnorientiertes Unternehmen muss, um Chancen nutzen zu können, eine produktive Risikobereitschaft besitzen. Die Versicherung von Risiken kann diese Bereitschaft fördern und ist damit, auch im volkswirtschaftlichen Interesse, die ständig treibende Kraft für Innovation. Insbesondere die Versicherung unternehmerischer Risiken ist nicht zuletzt wegen der unternehmensspezifischen Risikodynamik sehr facettenreich. Die Arbeit behandelt u. a. die Grenzen der Versicherbarkeit unter Berücksichtigung der für die Versicherung von Unternehmen geltenden Kontrollmaßstäbe, die Charakteristika einzelner Versicherungsarten sowie rechtspolitische Aspekte, wie z. B. die Einführung einer Pflichtversicherung für gewerbliche Unternehmen.
Aus dem Inhalt: Versicherung unternehmerischer Risiken – Typisierung des Versicherungsvertrages – Unterscheidung zwischen Versicherung und stiller Gesellschaft – Die Versicherung im Gesamtsystem der Risiko- bzw. Absicherungsgeschäfte – Einzelne Versicherungsarten – Kontrolle der Versicherung unternehmerischer Risiken – Versicherbarkeit und deren Grenzen – Rechtspolitische Überlegungen (u. a. zur Einführung einer Pflichtversicherung für gewerbliche Unternehmen).