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Aufhebung Hegels «Wissenschaft der Logik» in Marx’ «Das Kapital»

Teil 2- Die Lehre vom Wesen – Der Zirkulationsprozeß des Kapitals

Abbas Alidoust Azarbaijani

Hegels Schaffen findet seine Klimax in seinem Hauptwerk Wissenschaft der Logik vornehmlich in der Wissenschaft der Logik II bzw. in Die Lehre vom Wesen, in der die entscheidenden sogenannten «Denk- wie Logikkategorien» verhandelt werden und die zugleich den komplizierten Teil seiner Philosophie für sich reklamiert. In «Der Zirkulationsprozeß des Kapitals» tritt das Kapital als spezifisches Wertverhältnis auf: in einer reflexiven Beziehung des Mehrwerts zu wie in sich selbst – im Unterschied zum Geld als Tauschmittel und als Beziehung des Tauschwerts zu sich selbst –, als die historische Synthesis der bisherigen Wertverhältnisse in seinen mannigfaltigen Formen als unterschiedlichen Wertformen wie in bestimmten Kapitalen im Unterschied zum Kapital im Allgemeinen. Dieses Wertverhältnis findet seine gesellschaftlich-ökonomische Vervollkommnung in den «Reproduktionsschemata», worin das Kapital – nach Hegel umgestülpt wie aufgehoben «Das absolute Verhältnis» – als «Einheit von Wert- und Stoffersatz» agiert. Hierbei erfolgt frappierend die negative Einheit von Funktionalität und Legitimität des gesamtgesellschaftlichen Äquilibriums wie der gesamtgesellschaftlichen Kohäsion zwischen dem Kapital und seinen abhängigen Agenzien und dies als Ausgangspunkt zum Übergang von Marx’ Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion zu Hegels Wissenschaft der subjektiven Logik bzw. Die Lehre vom Begriff.
Aus dem Inhalt: Einleitendes zum Wesen «Wesen»/Reflexionsbestimmung - Kapital als reflexives Wertverhältnis – Das Wesen als Reflexion in ihm selbst - Das Kapital als in sich reflektierte Beziehung des Mehrwertes – Der Schein - Scheinaustausch als Kapitalverhältnis – Wesenheiten oder die Reflexionsbestimmungen - Die Metamorphosen des Kapitals in seinen Kreisläufen – Der Grund - Das Kapital als negative Einheit von Produktionsverhältnis und Produktivkraft.