Show Less
Restricted access

Strukturprinzipien im Gläubigerschutz

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zur GmbH und zur englischen Limited Company

Series:

Stephan Boese

In dieser Arbeit werden die gläubigerschützenden Regelungen der englischen und deutschen Rechtsordnung umfassend analysiert, bewertet und in einen systematischen Zusammenhang gesetzt. Ziel ist es einerseits, Aussagen zum Gläubigerschutzniveau beider Rechtsordnungen zu treffen. Zum anderen werden wesentliche Charakteristika der Gläubigerschutzinstrumente herausgearbeitet. Es wird verdeutlicht, dass beide Rechtsordnungen in unterschiedlichem Umfang von Instrumenten mit situativ-prognostischen und pauschalierenden Merkmalen Gebrauch machen, und untersucht, inwiefern die Effektivität der Schutzinstrumente dadurch beeinflusst wird. Die jüngsten Gesellschaftsrechtsreformen beider Rechtsordnungen sind berRechtsordnungen sind berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Einführung – Grundlagen: Bedürfnis nach Gläubigerschutz - Bestandteile von Gläubigerschutzsystemen – Schutz der Gläubiger vor Risikoanreiz-Verzerrungen: Mindestkapital und Kapitalaufbringung - Subordination von Gesellschafterforderungen - Haftungsdurchgriff und übrige Möglichkeiten der Gesellschafterhaftung - Geschäftsleiterhaftung - Komplementärer Gläubigerschutz durch «Öffentliches» Gesellschaftsrecht - Übergreifende Betrachtung und systematische Einordnung – Schutz der Gläubiger vor Vermögensentnahmen: Regulierung offener Vermögensentnahmen - Kapitalerhaltung - Die Behandlung mittelbarer und verdeckter Vermögensentnahmen - Verhinderung von bevorzugter Befriedigung - Vermögensschutz durch «Öffentliches» Gesellschaftsrecht - Übergreifende Betrachtung und systematische Einordnung – Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.