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Der gutgläubige Erwerb von GmbH-Anteilen

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Rachid René Wiersch

Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) zum 1. November 2008 ist mit der neuen Vorschrift des § 16 Abs. 3 GmbHG erstmals der gutgläubige Erwerb von GmbH-Geschäftsanteilen möglich. Die Arbeit untersucht auf der Basis der konzeptionellen Grundlage, auf der § 16 Abs. 3 GmbHG beruht, Voraussetzungen und Reichweite der neuen Gutglaubensvorschrift. Geklärt wird auch ihre Bedeutung für die Due Diligence-Praxis. Im Fokus der Betrachtung steht schließlich die Frage, ob der geschaffene Verkehrsschutz de lege ferenda zu erweitern ist.
Aus dem Inhalt: Die Regelung des § 16 Abs. 3 GmbHG im System des bürgerlichrechtlichen Gutglaubensschutzes – Die neue Vorschrift des § 16 Abs. 3 GmbHG im Einzelnen – Zurechenbarkeit der Unrichtigkeit der Gesellschafterliste – Erleichterung der Due Diligence – Rechtspolitische Bewertung des § 16 Abs. 3 GmbHG – Erweiterung des geschaffenen Gutglaubensschutzes de lege ferenda.