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Globaler Ölmarkt und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika

Implikationen und Interdependenzen

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Matthias Badenhop

Die Wechselwirkungen zwischen dem globalen Ölmarkt und der Außenpolitik sind besonders für die USA sehr ausgeprägt. Diese Zusammenhänge werden in der Arbeit durch eine umfassende empirische Analyse der Produktionskapazitäten und -perspektiven sowie der Nachfrageentwicklung und der wichtigsten Marktparameter des Ölmarktes dargestellt. Ebenso sind ein vollständiges außenpolitisches Lagebild und die Darstellung der strategischen Positionen der großen Marktteilnehmer erforderlich. Die sich daraus ergebenden Probleme, Herausforderungen und Chancen werden mit den politischen, ökonomischen und militärischen Ausgangspositionen der USA in Beziehung gesetzt und die möglichen Handlungsoptionen aufgezeigt. Dabei wird deutlich, dass die USA sowohl im Bereich der allgemeinen Konfliktprävention in den Anbieterregionen als auch bei der Frage nach Kooperation oder Konfrontation mit den Konkurrenten auf der Nachfrageseite des Ölmarktes noch große Chancen haben, die Entwicklung in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Aus dem Inhalt: Globales Ölangebot – Förderperspektiven bis 2025 – Peak-Oil – Nachfrage auf dem Ölmarkt – Nachfragesteigerung aus dem asiatisch-pazifischen Raum – Distributionskapazitäten – OPEC – Ölpreise – Strategische Herausforderungen: Saudi-Arabien, Pakistan, Israel, Venezuela, Afrika – Gegenwärtige Konflikte: Iran, Irak, Afghanistan – Strategische Position der Großmächte: China, Indien, Russland, EU – Engagement und Kapazitäten der USA auf politischer, ökonomischer und militärischer Ebene – Handlungsoptionen der USA.