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Die Wahrheit im Zeitalter interdisziplinärer Umbrüche

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Marian Gruber, Imre Koncsik and Wolfgang Wehrmann

Der Titel stellt die alte Pilatusfrage «Was ist Wahrheit?» im Zeitalter interdisziplinärer Umbrüche aus heutiger Sicht neu. Dazu wird die Wahrheit in der Ästhetik, Ethik, im Gewissen, in Technik und Hermeneutik neu reflektiert. Der Bogen spannt sich über klassische Begriffe bis zu den soziologischen Deformationen der Wahrheit durch den Pluralismus. Die Globalisierung der heutigen Informationsgesellschaft über PC und Internet brachte die Wahrheit aus der «Mode». Dazu wird ein Paradigmenwechsel vorgeschlagen, der auf Zusammenhängen zwischen apriorischen Erkenntnissen, unentscheidbaren Aussagen und dem Mysterium beruht. Letztlich wird die Frage nach der «Wahrheit des Seins» als ihr transzendentales Spezifikum gestellt. Das objektive Maß der Wahrheit berührt neu die Klarheit der Wahrheit des Seins gegenüber der Widersprüchlichkeit des Irrtums. Titel und Thematik sind ein wissenschaftlich kompatibler Beitrag im Dialog zwischen Vernunft und Glaube als interdisziplinäre neue Antwort auf die alte Pilatusfrage.
Aus dem Inhalt: Das Gewissensurteil als praktisches Urteil der ewigen Wahrheit und Prinzip der praktischen Vernunft – Die Anarchie der emphatischen Autonomie des aufklärerischen Naturrechtes – Mehrheitsentscheidung über oberste Ziele als Diktatur der 51% – Die Mannigfaltigkeit der Geister in den Wissenschaften – Plädoyer für die Beteiligung aller Wissenschaften an der Wahrheitssuche – Die Gödelsche Lücke, das Shannonsche Dilemma und die Pilatusfrage – Die Wahrheit der Analogie des Seins: ontologische Ausprägungen des Mysterium der Wahrheit, Einheit und Sein – Grundmuster der Wirklichkeit - Erkenntnislehre und Ontologie.