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Bekenntnis, Bekenntnisstand und Bekenntnisbindung im evangelischen Kirchenrecht

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Jens Neie

Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um eine Strukturreform der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), bei der die Bekenntnisbindung der Landeskirchen und der gliedkirchlichen Zusammenschlüsse eine zentrale Rolle spielt. Die Untersuchung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der rechtlichen Bedeutung des Bekenntnisses und der Reichweite der Bekenntnisbindung. Anschließend werden die wichtigsten Vorschläge zur EKD-Strukturreform sowie die bereits eingeleiteten Maßnahmen dargestellt und aus rechtlicher Perspektive bewertet. Schließlich werden eigene Vorschläge zur weiteren Reform unterbreitet. Hierbei kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass die teilweise geforderte Abschaffung der gliedkirchlichen Zusammenschlüsse unterhalb der Ebene der EKD aus rechtlicher Sicht zwar möglich, aus praktischen und theologischen Gründen derzeit aber nicht zweckmäßig ist.
Aus dem Inhalt: Einführung in das Thema - Begrifflichkeiten – Die wichtigsten Bekenntnisschriften – Rechtliche Geltung des Bekenntnisses – Veränderungen des Bekenntnisstandes – Das Verhältnis von Bekenntnis und Kirchenrecht – Der Verbindlichkeitsanspruch der Bekenntnisschriften – Die Auswirkungen der Bekenntnisbindung im Kirchenrecht – Aktuelle Entwicklungen/Reform der EKD.