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Abstraktionsprinzip und redlicher Erwerb als Mittel zum Schutze des Rechtsverkehrs

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Bruno Rodríguez-Rosado

Die Verfasser des BGB führten zwei Rechtsfiguren ein, das Abstraktionsprinzip und den gutgläubigen Erwerb, die demselben Zweck dienen, nämlich dem Verkehrsschutz. Wahrscheinlich fiel ihnen diese Zwecküberschneidung nicht auf. Tatsache ist, dass viele Autoren aufgrund dieser Duplizität vertreten, das Abstraktionsprinzip sei für das deutsche Recht überflüssig, denn seine vorteilhaften Rechtsfolgen, insbesondere den Schutz des gutgläubigen Dritterwerbers, führe schon der redliche Erwerb herbei; und seine übrigen Rechtsfolgen seien aus rechtsethischer Sicht schwer zu rechtfertigen. Dieses Buch versucht, mit Hilfe der Rechtsgeschichte und des Rechtsvergleiches, die Folgen des Zusammenwirkens dieser beiden Rechtsfiguren darzustellen.
Aus dem Inhalt: Der Schutz des Rechtsverkehrs als Rechtfertigung des Abstraktionsprinzips – Die Zusammenwirkung von Abstraktionsprinzip und redlichem Erwerb – Der Verkehrsschutz in kausalen Rechtsordnungen (Frankreich und Spanien) – Die angemessenen und unangemessenen Folgen des Abstraktionsprinzips.