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Konstruktion und Implementierung von Schulprogrammen – Ein triangulativer Forschungsansatz

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Michaela Köller

In vielen Bundesländern sind Schulen verbindlich gefordert, mit Hilfe von Schulprogrammen ihre Freiräume im Rahmen ihrer relativen Autonomie für Qualitätsentwicklung zu nutzen. Ob die entwickelten Instrumente geeignet sind, Schulentwicklungsprozesse auszulösen und aufrechtzuerhalten, wird in dieser Arbeit analysiert. Es wird zudem die Frage beantwortet, inwieweit von diesem top-down initiierten Entwicklungsimpuls innerschulische Prozesse ausgehen, deren Ergebnisse zu dem intendierten Verhalten der schulischen Akteure führen. Der Untersuchungsansatz stellt ein triangulatives Vorgehen dar, indem die qualitativen und quantitativen Daten einer Fragebogenerhebung von Lehrkräften und Schulleitungen, einer Inhaltsanalyse von Schulprogrammdokumenten und von Gruppendiskussionen in einen systematischen Zusammenhang gebracht werden. Die theoretische Basis stellen dabei US-amerikanische Forschungen zur Implementierung von Innovationen in schulischen Kontexten dar.
Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen von Schulprogrammen – Qualität von Schule und Unterricht – Entwicklung und Implementierung von Innovationen in schulischen Kontexten – Schulprogramme – Schulen als lernende Organisationen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Implementierung von Schulprogrammen – Studie I: Kognitives und affektives Erleben eines bildungspolitischen Reforminstruments durch die betroffenen Akteure – Studie II: Struktur, Form, Inhalt und Qualität von Schulprogrammen – Studie III: Implementierung von Schulprogrammen.