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Verbraucherschutz und Kunstkauf im deutschen und europäischen Recht

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Stephan Mangold

Die Arbeit untersucht die rechtlichen Aspekte des Kunstkaufes durch Private. Zur Einordnung der Figur des «Kunstverbrauchers» werden zunächst die Grundlagen des Verbraucherschutzrechtes aufgezeigt. Dem folgen eine Darstellung der am Kunstmarkt beteiligten Akteure sowie die Betrachtung des Kunstwerks als Gegenstand des Rechts. Hierauf aufbauend werden detailliert die Mängelhaftung beim Kauf von Kunstgegenständen und die sich dabei ergebenden Besonderheiten dargestellt. Daraus ergeben sich ein Katalog der denkbaren Mängel beim Kunstkauf sowie die Festlegung eines kunstmarktspezifischen Sorgfaltsmaßstabes. Sodann widmet sich die Arbeit Haftungsausschlüssen und denkbaren Unwirksamkeitsgründen, insbesondere bei Verbrauchergeschäften. Die Untersuchung schließt mit der Ermittlung der internationalen Zuständigkeit und des anwendbaren Rechts bei internationalen, grenzüberschreitenden Kunstkäufen.
Aus dem Inhalt: Sachmängelhaftung beim Kunstkauf – Gewährleistungsausschlüsse im Kunsthandel – Der Kunstkauf als Verbrauchsgüterkauf – Der Sachmangel bei Kunstgegenständen – Der Anwendungsbereich des EGBGB und der Rom I-Verordnung bei internationalen Kunstkäufen – Anzuwendende Sorgfaltsmaßstäbe bei Galeristen und Auktionshäusern – Fragen der Echtheit oder Authentizität von Kunstwerken.