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Erkennen, Denken, Schreiben

Eine kleine Geschichte der Schriftlichkeit

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Gereon Mayer

Dieses Buch widmet sich der Fragestellung, zu welchem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte das abstrakte Denken begann. Die daraus hervorgegangenen Zeichen stehen ebenso im Vordergrund der Untersuchung wie die kognitive Disposition des Menschen. Es geht demnach um die Frage, was eine Schrift bedingt, leistungsfähig macht und über die Zeiten hinweg erhält. Der behandelte Zeitrahmen erstreckt sich vom Paläolithikum, über die klassischen Schriften Sumers und Ägyptens, bis in die Neuzeit. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei der Schrift der Donauzivilisation geschenkt werden. Entgegen früherer Ansicht ist sie von der modernen Archäologie als älter eingestuft worden, als die Hieroglyphen der alten Ägypter. Dieses Buch will keine neue Kulturchronologie schreiben, wohl aber zum Nachdenken über Schrift im Allgemeinen, im Lichte des sich ständig verändernden Weltwissens, einladen.
Aus dem Inhalt: Der Frühmensch und seine mentale Disposition zum Zeichen – Der ontologische Unterschied zwischen Welt und Zeichensystem – Schrift als Kulturleistung – Mesopotamien – Das alte Ägypten – Die Donauzivilisation.