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Performance-Messung, Erwartungsänderungen und Analystenschätzungen

Theoretische Konzeption und empirische Umsetzung

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Simon Krotter

Wertorientierte Performance-Messung beschäftigt sich mit der Entwicklung des Unternehmenswertes im Zeitablauf. Als geeignete Bezugspunkte für Performance werden das fortgeschriebene investierte Kapital und der ex ante erwartete Unternehmenswert identifiziert. In dieser Arbeit wird das Konzept einer wertorientierten Abweichungsanalyse erarbeitet, das die Werteffekte geänderter Umweltbedingungen und Unternehmensentscheidungen aufdeckt. Anschließend wird die Konzeption für die unternehmensexterne Anwendung angepasst. Zur Ableitung der bewertungsrelevanten Cash Flows wird auf Analystenschätzungen zurückgegriffen, bei deren Fortschreibung Reinvestitionsrenditen beachtet werden. Die externe Abweichungsanalyse differenziert zwischen dem Einfluss revidierter Kapitalkosten und z. B. einer geänderten Umsatzentwicklung und -profitabilität. Schließlich wird die monatliche Performance für 832 deutsche Unternehmen im Zeitraum von 1990 bis 2005 ermittelt.
Aus dem Inhalt: System einer wertorientierten Performance-Messung und Abweichungsanalyse – Eignung von Analystenschätzungen zur externen Performance-Messung – Ermittlung der Marktrisikoprämie im CAPM – Fadingphase unter Beachtung von erzielbaren Reinvestitionsrenditen – Unternehmensexterne Performance-Messung mit Analystenschätzungen – Performance deutscher Unternehmen 1990 bis 2005.