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Die Motivation von Bankenfusionen und -übernahmen in den OECD-Ländern

Theoretische Basis und empirische Analyse

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Susanne Henzler

Ausgehend von der zunehmenden Bedeutung von Großfusionen und -übernahmen in den 1990er Jahren beschäftigt sich diese Arbeit mit den Zusammenschlussaktivitäten der in den OECD-Ländern ansässigen weltweit größten Commercial Banks (Top 50) im Zeitraum von 1995 bis Mitte 2003. Dabei werden speziell Zusammenschlüsse zwischen Partnern ähnlicher Größe betrachtet. Das Forschungsziel besteht darin herauszufinden, welche internen Gründe (Motive) und Umweltveränderungen (Anlässe) die größten Banken der Welt dazu veranlassten, sich mit Partnern ähnlicher Größe zusammenzuschließen. Um eine ungerichtete, breite Motivforschung sicherzustellen und speziell die Identifikation nicht wertorientierter Beweggründe zu gewährleisten, kommt die Fallstudienmethode zur Anwendung. Zur Einordnung der Bedeutung der Zusammenschlussaktivitäten wurde die Motivationsforschung um eine nach Rankingklassen differenzierte Bestandsaufnahme der Fusions- und Übernahmeaktivitäten der Top-500-Banken ergänzt. Als zentrales Ergebnis bleibt die Erkenntnis, dass vier von zehn der untersuchten Transaktionen der Top-50-Banken primär aus nicht wertorientierten Beweggründen durchgeführt wurden.
Aus dem Inhalt: Grundlagen – Theoretische Betrachtung von M&A-Anlässen und -Motiven – Konzeption der empirischen Untersuchungen – Bestandsaufnahme der Merger-or-Acquisition-of-Equals-Aktivitäten (MAoE-Aktivitäten) der Top-500-OECD-Banken – Fallstudien zur Ermittlung der MAoE-Anlässe und -Motive der Top-50-OECD-Banken – Strukturierung der Ergebnisse aus den Fallstudien.