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Wolfgang Fürstner (1896-1936)

Der erste Kommandant des Olympischen Dorfes von 1936

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Roland Kopp

Hauptmann Wolfgang Fürstner, 1934/36 verantwortlich für den Bau des unter Wehrmacht-Regie entstehenden Olympischen Dorfes in Döberitz bei Berlin, wurde zwei Tage nach dem Ende der Spiele mit einer Kopfschusswunde sterbend am Rande der Anlage aufgefunden. Auslandszeitungen berichteten, Fürstner habe Selbstmord begangen, weil er nach der Olympiade als «Nicht-Arier» aus der Wehrmacht entlassen werden sollte. Aber war dem wirklich so? Mit diesem Buch wird auf der Basis zum Teil neu erschlossener Quellen und Dokumente erstmals eine Biographie Fürstners vorgelegt. Schwerpunkt der Untersuchung bildet neben der Tätigkeit des Hauptmanns im Olympischen Dorf die Frage nach den genauen Hintergründen seines Todes sowie die Berichterstattung der Auslandspresse über diesen Todesfall.
Aus dem Inhalt: Rezeption und Quellenlage – Familienhintergrund – Erster Weltkrieg – Freikorps – Weimarer Republik – Fürstners Engagement im Sportbereich – Reaktivierung und Bau des Olympischen Dorfes – Die Ablösung als Kommandant – Offene Fragen zum Tod Fürstners – Die Reaktion der Auslandspresse.