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Die Budgetkompetenzen in der Europäischen Union

Eine integrationstheoretische Analyse

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Stefan Ronnecker

Die finanzwissenschaftlichen Analyse- und Reformkonzepte für die Budgetstrukturen der EU basieren hauptsächlich auf der klassischen föderalistischen Finanzausgleichstheorie. Der Autor legt dar, warum die föderalismustheoretischen Ansätze kein geeignetes Referenzkonzept zur Beschreibung oder Gestaltung von Integrationsprozessen sein können. Ausgehend von diesem Befund entwickelt er mit dem synoptischen Integrationsmodell die Grundlage einer verfassungsökonomischen Integrationstheorie. Dieses Modell wird um das finanzmechanistische Fondsmodell ergänzt, welches den integrationstheoretischen Ansatz für die spezifischen Gestaltungsfragen des EU-Finanzausgleichs konkretisiert. Auf dieser Basis ist es dem Autor möglich, die Entwicklung der EU-Budgetkompetenzen zu erklären und eine völlig neue Sichtweise auf die bestehenden Budgetstrukturen sowie deren Reformbedarf zu gewinnen.
Aus dem Inhalt: Die Europäische Union als Prozess – Die Entwicklung der EU-Finanzverfassung – Die konzeptionellen Grenzen der ökonomischen Föderalismustheorie – Ein einheitlicher Erklärungsrahmen für den Integrationsprozess – Die Neuordnung der Budgetkompetenzen aus integrationstheoretischer Perspektive – Das finanzmechanistische Fondsmodell.