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Otto Bauer

Zur Aktualität des Austromarxismus- Konferenzband 9. Juli 2008

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Pavlína Amon and Stephan-Immanuel Teichgräber

Sechzig Jahre nach dem Tode Otto Bauers scheint er in der österreichischen Sozialdemokratie und auch international nicht sehr aktuell zu sein. Auf einer Konferenz zu seinem Todestag zeigte sich jedoch, dass dies durchaus nicht der Fall ist. Und dass er unter Historikern und Philosophen Anlass für neue Ideen und Konzepte ist, zeigen die in diesem Band zusammengefassten Beiträge. Die Autoren kommen aus Österreich, Deutschland und Ungarn und belegen, dass Otto Bauer weiter auf ein breites internationales Interesse stößt.
Aus dem Inhalt: Richard Saage: Zur Rezeption und Aktualität des Austromarxismus. Das Beispiel Otto Bauer – Endre Kiss: Ein Revolutionär mit Genauigkeit und Seele (Otto Bauer im dritten Jahrtausend) – Hartmut Rüdiger Peter: Fedor I. Dan, die Menschewiki im Exil und der «Bauerismus» – Wolfgang Maderthaner: Otto Bauer und die Problematik der jüdischen Identität – Axel Rüdiger: Den Marxismus wiederholen! Der «Austromarxismus» aus der Perspektive des «Postmarxismus» – Peter Ulrich Lehner: «Wirtschaftliche Selbstverwaltung des ganzen Volkes». Zu den wirtschaftsdemokratischen Entwürfen Otto Bauers – Ernst Hanisch: Sozialismus als Ziel; Sozialdemokratie der Weg: Otto Bauer als Politiker - Intellektueller.