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Untersuchungen zur Klangerzeugung und Klangwahrnehmung der karibischen Steeldrum

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Michael Steppat

Der Klang einer Steeldrum weist eine sehr starke Differenzierung auf. Durch komplexe nichtlineare Vorgänge können bereits geringe Änderungen der Spielweise erhebliche Änderungen des Klangs hervorrufen. Selbst Instrumente, die aus der gleichen Werkstatt eines Instrumentenbauers stammen, können bei scheinbar gleichem Material große Unterschiede im Klang aufweisen. Viele Fragen der Klangentstehung sind noch nicht restlos geklärt, weshalb die Stimmung und Intonation vom Instrumentenbauer neben einer guten Technik auch sehr viel Intuition abverlangt. Mit numerischen Methoden lassen sich die Schwingungsvorgänge des Instruments am Computer simulieren. Dabei werden Einflussgrößen wie Spielweise, Material und vor allem die geometrische Form der klangerzeugenden Tonfelder berücksichtigt. Die Klangsimulation bietet so gegenüber aufwändigen Experimenten am Instrument eine zeitsparende Alternative. Durch Hörversuche ging der Autor der Frage nach, ob es bestimmte Klangmerkmale gibt, die von den Zuhörern als angenehm empfunden werden und als Qualitätsparameter für ein Instrument dienen könnten.
Aus dem Inhalt: Akustische Untersuchungen der Steeldrum – Bestimmung von Klangeigenschaften – Physikalische Modellierung des Klangs mit Computermethoden – Hörversuche zur Bestimmung klanglicher Qualitätsparameter.