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Die Vertragshaftung für Integritätsschäden

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Jörg Kraemer

Nach allgemeiner Meinung ist das der Vertragshaftung für Integritätsschäden zugrunde liegende Haftungsmodell das Verschuldensmodell. Dem Versprechen des Schuldners, den Integritätsschutz seines Vertragspartners zu gewähren, soll nach dieser Auffassung lediglich Bedeutung für die Beweislastverteilung zukommen. Diese opinio communis hinterfragt die Arbeit und zeigt dabei auf, dass dem Versprechen des Schuldners nicht nur Bedeutung für die Beweislastverteilung zukommt, sondern auch für das der Haftung zugrunde liegende Haftungsmodell. Verspricht der Schuldner den Integritätsschutz, so unterliegt er einer Garantiehaftung. Verspricht er ihn nicht, so haftet er nur für sein Verschulden.
Aus dem Inhalt: Verschuldensmodell – Garantiemodell – Angleichung beider Haftungsbereiche durch Beweislastregelungen – Das der Vertragshaftung für Integritätsschäden zugrunde liegende Haftungsmodell im ausländischen Rechtskreis – Das der Vertragshaftung für Integritätsschäden zugrunde liegende Haftungsmodell im BGB a.F. – Das der Vertragshaftung für Integritätsschäden zugrunde liegende Haftungsmodell im BGB n.F.