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Maria Katharina Kasper (1820-1898)

Gründerin der Genossenschaft «Arme Dienstmägde Jesu Christi»- Ein Beitrag zur Pastoralgeschichte des 19. Jahrhunderts

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Renate Maier

Anhand der schriftlichen Hinterlassenschaft Katharina Kaspers und ordensspezifischer Archivalien gelang es der Autorin, die äußere und die innere Entwicklung der Genossenschaft der «Armen Dienstmägde Jesu Christi» bis zum Tode ihrer Stifterin im Jahr 1898 umfassend darzustellen und theologisch auszuwerten. Ihre Korrespondenz bezeugt, daß sich Katharina Kasper nicht nur mit der Leitung ihrer Genossenschaft befaßte, sondern auch an einem intensiven Kontakt mit ihren Schwestern in Nah und Fern interessiert war. In bezug auf die Quellen der Spiritualität wurde aufgezeigt, daß diese besonders auf dem Neuen Testament beruht und in der Glaubenswelt spätmittelalterlicher und frühzeitlicher Autoren verankert ist. Zudem trug die Stifterin maßgeblich zur Förderung einer wenig verbreiteten caritativen Diakonie bei. Sie entwickelte eine umfassende Armenfürsorge im In- und Ausland, besonders für Kinder, gründete zahlreiche Kindergärten und ermöglichte den Kindern gediegene Schulbildung zusammen mit religiöser Unterweisung.
Aus dem Inhalt: Biographie der Ordensgründerin (Lebensweg, schriftliche Hinterlassenschaft, Kanonisationsprozeß) – Das Werk im zeitgenössischen Kontext (Die Genese der Genossenschaft, Errichtung von Niederlassungen, die Visitationen) – Handeln und Spiritualität Katharina Kaspers (Umgang mit Personen und Sachen, ihre Spiritualität im Spiegel ihrer Schriften, ihr Bezug zur kirchlichen Tradition).