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Politik in Südkorea zwischen Tradition und Fortschritt

Krisensequenzen in einem Schwellenland

Series:

Jong-Min Kim

Als ausgesprochenes Schwellenland befindet sich Südkorea in extremer Weise im Konflikt zwischen dem vorhandenen sozio-ökonomischen System und dem politischen Willen zur Industrialisierung. In dem Versuch, die dabei auftretenden komplexen Wechselwirkungen der endogenen und der exogenen Faktoren herauszuarbeiten, liegt für die heutige sozial-wissenschaftliche Forschung über Entwicklungsländer die Möglichkeit, Entwicklungsstadien und Entwicklungstendenzen in ihren historisch objektiven Wurzeln zu analysieren und zu prognostizieren. Ausserdem zeigt ein solcher Versuch einen Weg, der die Ansätze der Imperialismustheorien und der Modernisierungstheorien zu einer politik-wissenschaftlichen Synthese führen könnte.
Aus dem Inhalt: Historischer Abriss - Darstellung und Analyse des traditionellen Gesellschaftssystems - Analytische Darstellung der drei verschiedenen Reformversuche im 18. und 19. Jahrhundert - Zwei Wege zur Modernisierung nach dem II. Weltkrieg und die Verankerung des entwicklungsdiktatorischen Herrschaftssystems als ihre Folge sowie theoretische Schlussfolgerungen.