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Identität – Bewegung – Inszenierung

Series:

Bernhard Dieckmann, Hans Malmede and Katrin Ullmann

Identität – Inszenierung – Bewegung versammelt Dissertationsprojekte und Beiträge von wissenschaftlich bereits etablierten Autoren. In der Mehrzahl aber handelt es sich um Aufsätze, die aus Abschlussarbeiten des integrativen Bachelorstudiengangs Medien- und Kulturwissenschaft hervorgegangen sind. Die in solchen Arbeiten steckenden «Entdeckungen» finden selten Eingang in einen wissenschaftlichen Diskurs. Der vergessenden Archivierung will dieses Buch entgegenwirken. Identität – Inszenierung – Bewegung sind die Koordinaten, um die sich die Beiträge in variierenden Kontexten weiträumig drehen. Dabei zeigt sich eine Vielfalt von medien- und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit aktuellen Themen, die zugleich Ausblicke auf kommende Forschungslandschaften zu eröffnen versprechen.
Inhalt: Reinhold Görling: Grußwort – Bernhard Dieckmann/Hans Malmede/Katrin Ullmann: Identität - Bewegung - Inszenierung – Vittoria Borsò: Materialität, Medialität und Immanenz: Wider die Medialität als Drittes – Dominik Maeder: Zwischen Eingedenken und Unvergesslichem. Erinnerungsformen in den Romanen Jorge Semprúns – Thomas Herget: Photographisches Gedächtnis. Zur Konstruktion der Erinnerung im Medium der Photographie – Dagny Riegel: Trauma über den Tod hinaus. Das Verhältnis von Gedächtnis zu Körper und Raum am Beispiel von MEMENTO und ANDERLAND – Marius Rocholl: Intermediales Erzählen in Pedro Almodóvars LA MALA EDUCACIÓN - SCHLECHTE ERZIEHUNG – Claudia Blum: Der hybride Raum als neue Weltordnung? Identität im « cinéma beur » – Katrin Ullmann: «Sometimes I feel more Morocco than French.» Selbstverortungen junger Europäer in der Gegenwart – Michael Kempmann: Neuronale Resonanz und Habitus: Über Verhältnisse zwischen neuro- und kulturwissenschaftlichen Kommunikationsmodellen – Stephan Trinkaus: Mit der Arbeit aufhören - Spiel, Objektbeziehung und Medialität – Franz Frank: Unscharfe Sektoren - Beobachtungen zum kinematographischen Raum – Benjamin-Lew Klon: Im Spiegelkabinett des Wong Kar-Wai – Alexandra Mächtel: Der Laser, das unerforschte Medium in der Medienwissenschaft – Holger Beßlich: Die Wiederkehr des Gleichen? Über die (Un-)Wiederholbarkeit im Fußball – Timo Skrandies: Ästhetische Räume, künstlerische Strategien und die Politik der Kunst. Das Beispiel Gregor Schneider – Maike Vollmer: Noch nicht Bild - Zur Funktion der Performativität im zeitgenössischen Tanz – Pamela Geldmacher: Eine performative Suche nach (Auf-)Brüchen der Geschlechterordnung – Gregor Kühn: Cross-Dressing und das dritte Geschlecht – Koray Çoban: Anarchy in the media? – Christina Gregor: Eine Kontroverse um den Begriff Public Diplomacy und die Methoden der strategischen Vermarktung US-amerikanischer Außenpolitik.