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Funktionen der Massenszene im viktorianischen Roman

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Die Vorstellung aufbegehrender Volksmassen kann als ein Schlüsselbegriff im soziologischen Denken des 19. Jahrhunderts angesehen werden, in dem sich Analysen und Urteile zur ökonomischen und politischen Entfaltung der neuzeitlichen Gesellschaftsstrukturen verdichten. Die Verfasserin dieser Arbeit geht aus von einem literarischen und rhetorischen Topos der Massendarstellung und untersucht viktorianische Geschichts- und Sozialromane mit dem Ziel, die Zusammenhänge zwischen dem Funktionswandel von Kollektivepisoden in fiktiven Kontexten und einer sich verändernden gesellschaftlichen Realität zu erhellen.