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Soziale Mobilität in Theodor Fontanes Gesellschaftsromanen

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Anja Kischel

Diese interdisziplinäre, literaturwissenschaftlich-soziologisch ausgerichtete Studie untersucht erstmals soziale Mobilitätsprozesse in den Handlungsgefügen von Theodor Fontanes Gesellschaftsromanen «Die Poggenpuhls», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen», «Mathilde Möhring» und «Stine». Die Zielsetzung besteht in der Beantwortung folgender Fragen: Streben die Romanfiguren einen sozialen Auf- oder Abstieg innerhalb ihrer Klasse wie auch zwischen den verschiedenen Klassen an und vermögen sie diesen tatsächlich zu realisieren? Die Analysegrundlage bildet dabei Pierre Bourdieus Theorie der sozialen Ungleichheit. Mit ihrer Hilfe lassen sich die sozialen Mobilitätsprozesse in dem von ihm eröffneten Raum der sozialen Positionen verorten; zudem ermöglicht sie es, die den Mobilitätswünschen zugrundeliegenden Motive sowie die zu diesem Zwecke eingesetzten Mittel und Vorgehensweisen der Figuren gezielt zu beschreiben und zu analysieren.
Aus dem Inhalt: Bourdieus Theorie der sozialen Ungleichheit – Die soziale Ausgangspositionierung der Figuren zu Beginn der Romanhandlungen von «Die Poggenpuhls», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen und Wirrungen», «Mathilde Möhring» und «Stine» – Die sozialen Mobilitätswünsche und Mobilitätsbestrebungen der Figuren – Die Realisierung der sozialen Mobilitätswünsche und Mobilitätsbestrebungen.