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Regulierung des Gesundheitsrechts durch Telematikinfrastruktur – die elektronische Gesundheitskarte

Referate des 2. Speyerer Zahnärztesymposiums am 18. und 19. November 2008- Eine Zusammenarbeit der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung

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Rainer Pitschas

Das deutsche Gesundheitswesen setzt mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zum Sprung in die technikgestützte Zukunft der Gesundheitsplanung und Gesundheitsversorgung an. Noch sind viele Prozesse zusammenzuführen und Voraussetzungen zu schaffen: ein bundesweit einheitlicher Arztausweis, das Sperren ungültiger Karten, das Verhindern von Rezeptfälschungen, die zuverlässige Identifizierbarkeit von Patienten in der Arztpraxis, die sichere Kommunikation der Leistungserbringer untereinander über Sektorengrenzen hinweg. Auch die Streitfragen sind noch nicht gelöst, wie z. B. die gesundheitspolitische und wirtschaftliche Zurückhaltung der Ärzteschaft, die berufsrechtlich komplexe Umsetzung sowie die Probleme der Datensicherheit und des Datenschutzes. Die einzelnen Beiträge dieses Sammelbandes greifen die Fragen auf; sie geben konzise politische, technisch versierte, ökonomisch begründete und datenschutzrechtlich vertiefte Antworten.
Aus dem Inhalt: Günther E. Buchholz: Das Verfahren zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und die zu erwartenden Auswirkungen auf den Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung – Brigitte Schmidt-Jähn: Zukünftige Ausgestaltung und notwendige rechtliche Voraussetzungen der Infrastruktur der Telematik für die Einführung des HBA, des eGBR und der eGK – Thilo Weichert: Das Verfahren zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und der Datenschutz – Rainer Pitschas: Regulierung des deutschen Gesundheitswesens durch die Rechtsinfrastruktur und Informationstechnik - die elektronische Gesundheitskarte.