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Die Ironie im Roman des Siglo de Oro

Untersuchungen zur Narrativik im Don Quijote, im Guzman de Alfarache und im Buscón

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Christine Nolte-Stolz

Gehört der Don Quijote zu den klassischen Werken, die mehr gelobt als gelesen werden, oder ist er auch heute noch relevant? Die Frage ist bereits ein Hinweis auf die Antwort: Das aktuelle Interesse an der Rezeption findet bei Cervantes eine frühe Entsprechung. Ironie und permanente Thematisierung des Erzählens erziehen den Rezipienten zum kritischen Lesen, wobei sich Art der Lektüre und vom Autor als richtig erachtetes Verhalten in der damaligen Gesellschaft entsprechen. Die zum Vergleich herangezogenen Schelmenromane sind erzähltechnisch weniger «modern» und werden dementsprechend schwächer rezipiert.