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Die Bedeutung der Grundrechte im Kindesalter für das «Elternrecht»

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Meinolf Brüser

Das Verhältnis zwischen den Grundrechten im Kindesalter und dem «Elternrecht» gilt in der Literatur als nicht abschließend geklärt. Die Dogmatik ist geprägt durch eine ausufernde Terminologie, u. a. «Elternrecht», «Kindesrechte», «Kindeswohl», «Elternverantwortung» und «Grundrechtsmündigkeit». Grundlegende systematische Fragen sind ungelöst, z. B. die nach einem unmittelbaren Rechtsverhältnis zwischen Kind und Eltern auf Verfassungsebene. Der Autor erörtert die Rechtsprechung und die unterschiedlichen Konzeptionen der Literatur. Er plädiert für ein allein staatsgerichtetes Verständnis beider Rechtspositionen und entwickelt auf dieser Grundlage Lösungen für praktische Probleme, z. B. die Grenzziehung des «Elternrechts» und die Prozessfähigkeit des Kindes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Aus dem Inhalt: Kindesspezifische Grundrechtsinhalte – «Elternrecht» und Elternpflicht – Die Grundrechte und Interessen des Kindes in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts – Grundrechtsmündigkeit – Das Problem der Drittwirkung – «Elternrecht» als fremdnütziges Recht – Grundrechtskollisionen – Kindeswohl – Die Prozessfähigkeit des Kindes vor dem Bundesverfassungsgericht.