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Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Benachteiligungsverbot im allgemeinen Zivilrechtsverkehr

Eine Untersuchung des § 21 AGG unter besonderer Berücksichtigung des europäischen Sanktionensystems

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Jana Kossak

Die Arbeit vertieft die Diskussion und Forschung zu einem sehr relevanten privatrechtlichen Ausschnitt aus dem Gebiet des Gleichbehandlungsrechts. Hierfür werden die Rechtsfolgen, die das deutsche AGG im Falle einer unzulässigen Benachteiligung im allgemeinen Zivilrechtsverkehr vorsieht, in umfassender Hinsicht untersucht. Unter Zugrundelegung der Besonderheiten des Diskriminierungsrechts werden die Rechtsfolgen Beseitigung, Unterlassung, Kontrahierungszwang, Schadensersatz und Entschädigung in ihren systematischen und dogmatischen Kontext eingeordnet und im Hinblick auf ihre Eignung zur Verhinderung von unzulässigen Benachteiligungen untersucht. Die Autorin beschränkt sich hierbei nicht auf das deutsche Privatrecht, sondern beleuchtet auch die verfassungsrechtlichen, europarechtlichen und rechtspolitischen Implikationen des diskriminierungsrechtlichen Sanktionensystems. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf die europarechtlichen Vorgaben gelegt, die der deutsche Gesetzgeber bei der Normierung der Ansprüche zu beachten hatte, und das Spannungsfeld von Diskriminierungsschutz und Privatautonomie aufgezeigt und kritisch beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Diskriminierung – Haftung – Schadensersatz – Entschädigung – Abschreckende, wirksame und verhältnismäßige Sanktionen – §§ 19, 20, 21 AGG – Genugtuung – Abschreckung – Prävention – Kompensation – Strafschadensersatz – Puntive Damages – Richtlinie 2000/43/EG – Richtlinie 2004/113/EG – Kontrahierungszwang – Privatautonomie – Benachteiligung – Rechtfertigung.