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Denken und Transzendenz - Zum Problem ihrer Vermittlung

Der unterschiedliche Weg der Philosophien F.H. Jacobis und F.W.J. Schellings und ihre Konfrontation im Streit um die «Göttlichen Dinge» (1811/12)

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Franz Wolfinger

Die Kontroverse Jacobi - Schelling über die Frage, wie Gott zu denken sei, war zugleich Ausdruck und Anregung für die Diskussion des Verhältnisses von Glaube, Wissen, Philosophie und Theologie, die seit der Neuzeit lebendig ist. Der unterschiedliche Weg des Denkens beider Philosophen bis zum Streit und die Kontroverse selbst mit ihren Themen sind Marksteine. Die offenbar gewordene Aporie beider «Lösungen» verweist auf die Notwendigkeit, über ihre Aussagen hinaus weiterzudenken (Hegel, Schellings Spätphilosophie, Gegenwartsdenken). Daraus lassen sich religionsphilosophische und wissenschaftstheoretische Prolegomena zu einer theologischen Behandlung des Themas Denken und Transzendenz eruieren.
Aus dem Inhalt: Gott heute und in der neuzeitlichen Philosophie - Jacobis Philosophie und die Gottesfrage - Schelling: Proteus, Rebell oder Begründer einer «theologischen» Philosophie? - Die Kontroverse, Zeit, Anlass, Themen - Theologische Relevanz: Möglichkeit einer philosophischen Religionsbegründung; Gott im Denken; Gott als Person.