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Clara Zetkin und Brot und Rosen

Literaturpolitische Konflikte zwischen Partei und Frauenbewegung in der deutschen Vorkriegssozialdemokratie

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Volkmar Sander

Während der Epoche zwischen 1890-1914 ermutigte Clara Zetkin sozial- demokratische Parteimitglieder zur Aufrechterhaltung einer autonomen, sozialistischen Literaturtradition. Dies widersprach der Kultur- politik sowohl ihrer linken wie der rechten Parteigenossen, die damals den Wert der Literatur für den Klassenkampf verneinten. Die Arbeit stellt Zetkins Literaturarbeit in Praxis und Theorie dar und bietet eine Erklärung für Zetkins oppositionelle Position an: Zetkins Literaturpolitik hatte letzten Endes ihre Wurzeln in ihrer Hauptarbeit, nämlich der Organisation von proletarischen Frauen, deren Interessen und Bedürfnisse Zetkin in allen Bereichen, auch in kulturellen, berücksichtigte und verteidigte.
Aus dem Inhalt: Sozialdemokratische Literaturarbeit - Zetkin und die Frauenbewegung der Partei - Die literarische Herausforderung an Zetkin - Literaturaneignung in der «Gleichheit» - Zetkin in der «Sperber»-Debatte.