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Die Aussprache des Frühneuhochdeutschen nach Lesemeistern des 16. Jahrhunderts

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Sigrid D. Painter

Die Studie befasst sich mit den wichtigsten Lese- und Schreibmeistern des 16. Jahrhunderts und deren Werken, die eine von der Forschung oft unterschätzte Quelle für die Geschichte des deutschen Lautsystems darstellen. Die wesentlichen Merkmale der Sprache des 16. Jahrhunderts werden durch eine synchronische Textanalyse und durch Vergleich der Schriftsprache mit den phonetischen Angaben der Lesemeister erfaßt. Ausgangsmaterial sind die vollständigen Texte der Werke von Valentin Ickelsamer Teutsche Grammatica, Johannes Kolroß ENchiridion, Meister Hans Fabritius Eyn Nutzlich buchlein etlicher gleich symender worther Aber vngleich verstandes und Sebastian Helber Teutscher Syllabierbuchlein. Als Beispiel für die Schriftdialekte der Autoren sind im Anhang kurze Ausschnitte aus ihren Werken ausgewählt worden.