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Dokumentartheater bei Peter Weiss

Von der «Ermittlung» zu «Hölderlin»

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Ingeborg Schmitz

Nachdem Peter Weiss mit seinem Stück «Marat/Sade» nicht nur auf bundesrepublikanischen Bühnen, sondern auch im Ausland grossen Erfolg hatte, wandte er sich der dokumentarischen Gestaltungsweise zu. Er schrieb Theaterstücke, in denen er auf Fabeln und Charaktere verzichtete und das historische und zeitgeschichtliche Dokument in den Vordergrund stellte. In dieser Arbeit über Weiss wird versucht, die Bedeutung, die der dokumentarischen Methode im Schaffensprozess des Autors zukommt, zu analysieren. Es ist beabsichtigt, eine Entwicklungslinie in der ästhetischen Konzeption von Weiss aufzuzeigen, die von der «Ermittlung» bis zu «Trotzki im Exil» und «Hölderlin» führt.
Aus dem Inhalt: Zur ästhetischen Problematik des dokumentarischen Dramas - Die künstlerische und politische Entwicklung von Peter Weiss - Interpretation der Stücke: Die Ermittlung - Gesang vom Lusitanischen Popanz - Viet Nam Diskurs - Trotzki im Exil - Hölderlin.