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Subjektive Ästhetik

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Joachim Jung

Das vorliegende Werk enthält ein neues ästhetisches System, das auf der spezifischen Empfindung des Einzelnen beruht. Während die Subjektivität in der klassischen Ästhetik immer künstlich nivelliert und in eine objektive Gesetzmässigkeit verwandelt wurde, orientiert sich Jung an der tatsächlichen Persönlichkeit, die von individuellen Anlagen und kulturellen Einflüssen geprägt wird. Der Autor vermeidet eine Überbewertung der Kontemplation, indem er die Rolle der künstlerischen Gestaltung hervorhebt: das Anschauen und das Schaffen, der Betrachter und das Genie werden als gleichberechtigte Komplementärphänomene anerkannt. Dabei beschränkt sich diese Abhandlung nicht nur auf die Erörterung ästhetischer Probleme, sondern eröffnet auch den Blick auf eine Weltanschauung, die immer wieder die Singularität und Eigenart des Individuums herausstellt und damit zur Erhellung wesentlicher Probleme der menschlichen Existenz beiträgt.
Aus dem Inhalt: Das vorliegende Werk liefert eine ausführliche und systematische Erörterung der Subjektivität in der Ästhetik.