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Der Meeresbergbau aus der Sicht der internationalen Politik

Errichtung eines institutionellen Rahmens zur Beteiligung der UNO am Abbau von Manganknollen in der Tiefsee

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Alexandra Merle Post

Im Mittelpunkt der UNO-Seerechtskonferenz - wenn nicht des Nord-Süd-Konfliktes steht die Frage von Beteiligung, Finanzierung und Durchführung beim Abbau von Manganknollen in der Tiefsee, einer Region, die ausserhalb des normalen rechtlichen Souveränitätsbegriffs liegt, eines juristischen Vakuums, das einer internationalen gesetzlichen Regelung bedarf. Die Behandlung der Frage des Tiefseebergbaus innerhalb des Rahmens der Seerechtsentwicklung bzw. des Luftraums und der Polargebiete wird einen Präzedenzfall schaffen für die staatliche und private Nutzung von Ressourcen. Die Fähigkeit der UNO, den Problemkreis Meeresbergbau zu behandeln, wird in erheblichem Masse ihre zukünftige Rolle als aktiver Partner bei der Entwicklung einer sich permanent verändernden internationalen Wirtschaftsordnung determinieren. Aus diesem Grunde ist eine nähere Betrachtung der Rolle der Meeresbodenbehörde in diesem Zusammenhang von primärer Bedeutung.
Aus dem Inhalt: Die hauptsächlichen Bestimmungsparameter der UNCLOS Debatte - Die Suche nach einem Modell für eine internationale Meeresbodenbehörde - Weitere Alternativen und mögliche zukünftige Ergebnisse: Nutzungsrechte (Die rechtliche Grundlage), Ressourcenpolitik (Die wirtschaftliche Problematik), Das Problem der Regierbarkeit (Der institutionelle Rahmen).