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Die Bedeutung des Entwicklungsbegriffs für Menschenbild und Dichtungstheorie bei Gottfried Benn

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Vernon A. Miller

Die darwinische Evolutionstheorie abweisend und sich an S. Meyer, Freud, Jung, Scheler, Levy-Bruhl u.a. anlehnend, entwickelte Gottfried Benn seine Theorie über die menschliche Entwicklung und deren Bedeutung für Kunst und Kultur. Demnach ist es die Aufgabe des Künstlers, eine Einheit in dem Kunstwerk aus geerbten Fetzen primitiver Kreativität und der gegenwärtigen Erfahrung des Menschen zu schaffen. Benn behauptete, der Zweck der Kunst sei die Förderung der menschlichen Entwicklung, denn die schöpferische Fähigkeit ist das besondere Merkmal der Mutation, die den Homo Sapiens hervorbrachte.
Aus dem Inhalt: U.a. Auseinandersetzung mit dem darwinistischen Entwicklungsbegriff - Befürwortung der «Züchtigung» 1933 - Verständnis vom Wesen des Menschen - Die Dichtungstheorie - Der schöpferische Prozess.