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Die Antike in der Dichtung von Louis Macneice

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Wolfgang Rebetzky

Louis MacNeice (1963), Schriftsteller und lange Zeit Mitarbeiter der BBC, war zu Beginn seiner Karriere selbst als Dozent für Alte Sprachen in Oxford und London tätig. Dieses sein Interesse an der Antike blieb nicht ohne Einfluss auf sein schriftstellerisches Werk und seine Produktionen für die BBC. Die Arbeit beschränkt sich auf sein dichterisches Schaffen und versucht, im Rahmen einer Bestandsaufnahme anhand der in Frage kommenden Gedichte und Sequenzen das Verhältnis des Dichters zur Antike zu beschreiben. Dabei wird eine Antwort auf die Frage gesucht, ob und inwieweit ein moderner Autor wie MacNeice überhaupt noch in der Lage ist, einen direkten Zugang zur Antike zu finden bzw. diesen auch seinem Lesepublikum zu ermöglichen.
Aus dem Inhalt: MacNeices Dichtungstheorie und der Einfluss der Antike - Die Antike als Symbol des verlorenen Goldenen Zeitalters - Byrons Einfluss auf MacNeices Bild der Antike - Zusammenspiel von Antike und Gegenwart - Der Einfluss von Plato und Aristoteles - Tendenzen in MacNeices Interpretation antiker Mythologie - MacNeice als Horazier.