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Der Buchstabe und der Geist

Unbewusste Determinierung im Schreiben Robert Musils

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Die Arbeit konfrontiert die interpretatorischen Strategien der Literaturwissenschaft im Fall Musil mit Gesichtspunkten der Freudschen Psychoanalyse und solchen des französischen Neo-Freudismus (Jacques Lacans und seiner Schule): Im Zentrum der Untersuchung steht der Novellenband «Vereinigungen», dem sie eine Schlüsselstellung einräumt. Näher erörtert wird des weiteren die Konstellation Musil - Freud (respektive: ein verhinderter Wissenschaftler und ein verwehrter Dichter) und - rückbezüglich auf die eigene Praxis - das Problem der Uebertragung und Gegenübertragung in der psychoanalytischen Literaturinterpretation.
Aus dem Inhalt: U.a. «Eine mathematisch berechnete Sprachbewegung»? - «Erzählexperimente»? - Das Zeichen V als Ziffer, Buchstabe, Figur - Das obszöne Wort - Die Urszene - Die Bedeutung des Phallus - Die «finster drohende und lockende Nachbarmacht» - Intertextualität - Erkenntnis und Wissen.