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Das Neo-français: Sprachkonzeption und kritische Auseinandersetzung Raymond Queneaus mit dem Französischen der Gegenwart

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Jutta Langenbacher-Liebgott

R. Queneau hat sich nicht nur als Romancier, Lyriker und Essayist einen Namen gemacht, sondern auch als Anwalt einer Sprachreform, die das angeblich veraltete, offizielle Französisch (Bon Usage, präskriptive Norm, Schriftsprache) durch ein am Sprachgebrauch orientiertes néo-français ersetzen soll. Die Studie analysiert die der Sprachkonzeption R. Queneaus zugrundeliegenden linguistischen Ideen systematisch, stellt sie vor dem Hintergrund der Forschungsliteratur zum Gegenwartsfranzösischen dar und untersucht die Umsetzung bzw. Transzendierung der von R. Queneau aufgestellten Postulate im literarischen Werk des Schriftstellers.